In welchen Fällen sollte der Betriebsrat externen Sachverstand hinzuziehen?

In vielen Fällen haben die Entscheidungen des Betriebsrates weitreichende Konsequenzen für die Belegschaft. Es ist für das Betriebsratsgremium in solchen Fällen nahezu unmöglich die gesamten Folgen von Regelungen mit dem Arbeitgeber zu überblicken. 
In aller Regel ist dies z. B. bei

  • der Einführung von Datenverarbeitungssystemen (z. B. immer wenn grenzüberschreitender Datenaustausch Bestandteil ist, oder gar Personaldaten in nicht EU-Ländern verarbeitet werden sollen, der Rationalisiierungseffekt nicht abzuschätzen ist oder die Arbeit und/oder Arbeitsorganisation sich deutlich verändern wird)
  • der Einführung oder Änderung von Entlohnungssystemen
  • Interessenausgleichen und Sozialplänen
  • komplexen Veränderungen in Unternehmen

der Fall.

Eine sachverständige Beratung hilft unbeabsichtigte Folgen zu vermeiden und großen Schaden für die Belegschaft zu verhindern. Der Betriebsrat kann Verhandlungen entsprechend kompetent führen und seine Beschlüsse – Zustimmungen oder  Ablehnungen – mit angemessener Sicherheit fällen und vor der Belegschaft vertreten.

Zu dieser Fragestellung bieten wir unser Seminar „Einführung in die Betriebsratsarbeit II. – Beteiligungsrechte bei personellen Einzelmaßnahmen und Kündigungen“ an.

Zum Seminar